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Verbale und körperlich Intimität in der Paarbeziehung

Zwei Seiten einer Medaille

Wie wichtig ist Intimität für eine glückliche und erfüllte Paarbeziehung? In diesem Artikel erfahren Sie, wie verbale und körperliche Intimität zusammenhängen und welche Rolle sie für die Qualität und Stabilität Ihrer Partnerschaft spielen. Sie lernen, wie Sie Ihre Bedürfnisse nach Nähe und Zärtlichkeit ausdrücken und auf die Ihres Partners oder Ihrer Partnerin eingehen können. Außerdem erhalten Sie Tipps, wie Sie Konflikte und Missverständnisse vermeiden und Ihre Intimität vertiefen können.

Intimität ist ein zentrales Element einer glücklichen und erfüllten Partnerschaft. Sie umfasst sowohl die verbale als auch die körperliche Ebene und ist eng miteinander verbunden.

Was versteht man allgemein unter Intimität in der Partnerschaft?

Intimität ist ein dehnbarer Begriff. Für die einen ist es eine Form der Wärme und der Innigkeit, die anderen verbinden damit eher eine sexuelle Komponente. Der gemeinsame Nenner ist in jedem Fall ein Gefühl der Verbundenheit, das erst in längeren Partnerschaften entsteht. Während eines One-Night-Stands gibt es keine Intimität, sondern sexuelle Leidenschaft zwischen den Menschen. Intimität – vorwiegend die selbst-bestätigte Intimität – ist insbesondere in der Anfangszeit einer Partnerschaft immer ein Wagnis. Wer einem anderen Menschen zeigt, wie er ist, geht ein Risiko ein, bekommt aber auch die große Chance auf eine tiefe, innige – intime Partnerschaft. 

Verbale Intimität:

  • Offene Kommunikation: Die Fähigkeit, offen und ehrlich über Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, ist essenziell für eine vertrauensvolle Beziehung.
  • Zuhören und Verstehen: Dem Partner aufmerksam zuzuhören und seine Bedürfnisse zu verstehen, fördert die emotionale Verbindung und das Gefühl von Geborgenheit.
  • Anerkennung und Wertschätzung: Dem Partner positive Rückmeldung zu geben und seine Gefühle und Bedürfnisse wertzuschätzen, stärkt das Selbstwertgefühl und die gegenseitige Zuneigung.

Es herrscht allgemeine Einigkeit darüber, dass Intimität ein fester Bestandteil in jeder Beziehung ist. Dabei hat Intimität zwei Seiten. Einerseits geben Sie Ihrem Partner damit etwas von sich preis, was viel Vertrauen voraussetzt. Aug der anderen Seite bedeutet Intimität auch immer eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Wir sind oftmals bestrebt, in intimen Situationen nur die Seiten zu öffnen, die uns vertraut und angenehm sind. Echte Intimität entsteht aber nur dann, wenn wir auch, dass andere zeigen. 

Intimität erzeugt eine zwischenmenschliche Dimension zwischen den Partnern. Es erfolgt eine Reaktion des Anderen, die dadurch entsteht, dass Sie etwas von sich preisgeben. Gleichzeitig haben Sie auch eigene Empfindungen, die genau dadurch entstehen. Wichtig ist, sich über beides auszutauschen – die Reaktion und die Empfindung, die diese auslöst. 

Die zwei Arten der Intimität in der Kommunikation

Man unterscheidet wissenschaftlich zwei Arten von Intimität: die fremd-bestätigte und die selbst-bestätigte Intimität. Die fremd-bestätigte Intimität erzeugt die Erwartung, der Partner würde auf das Öffnen mit Akzeptanz und Einfühlungsvermögen reagieren und sich daraufhin auch selbst öffnen. Mit der selbst-bestätigten Intimität geht dagegen keinerlei Erwartung einher. Man öffnet sich, ohne dabei eine bestimmte Reaktion in die eine oder andere Richtung vom anderen zu erwarten. Die eigene Identität und das Selbstwertgefühl werden nicht davon abhängig gemacht, wie der Partner reagiert und wie er bestimmte Dinge bewertet, die ihm offengelegt werden. Nicht jeder ist zu dieser Art der selbst-bestätigten Intimität fähig. Sie setzt eine große Portion Stärke und Selbstbewusstsein voraus sowie die Fähigkeit, unabhängig von den Erwartungen und Forderungen der anderen bei sich selbst zu bleiben. Selbst-bestätigte Intimität hängt sehr stark von der Beziehung zu sich selbst ab. Insbesondere in Krisen ist diese Form der Intimität überlebenswichtig für die Beziehung. Die macht den einzelnen weniger angreifbar und ermöglicht es ihm, aus einer inneren Stärke heraus sich selbst zu reflektieren. 

Fremd-bestätigte Intimität ist immer eng verbunden mit einer konkreten Forderung. 

„Ich öffne mich dir aber nur, wenn du dich mir auch öffnest. Und wenn ich mich öffne, dann erwarte ich, dass du auf die eine oder andere Weise reagierst. Du musst mir ein Gefühl der Sicherheit geben, damit ich dir vertrauen kann.“ 

Selbst-bestätigte Intimität ist dagegen etwas ganz Anderes: 

Ich öffne mich, ohne zu erwarten, dass du meine Ansichten teilst. Es ist nicht deine Aufgabe, mich zu bestätigen. Mein Wunsch ist es, dass du mich liebst. Dafür zeige ich dir meine Sicht der Dinge, frei von allen Erwartungen und Forderungen. Es ist mein Risiko, das ich selbstlos eingehe. Ich existiere unabhängig von dir.“ Diese Intimität wird allein von dem Wunsch gesteuert, dass der Andere mich selbst so erkennt, wie ich bin. Nicht mehr und nicht weniger. Echte Intimität setzt voraus, dass man an sich selbst festhält. 

Die selbst-bestätigte Intimität ist damit die bessere Wahl für alle, die nach langfristigen Beziehungen streben. Sie stellt keine Forderungen auf und erzeugt keine Erwartungen. Die Intimität kann selbst dann erhalten bleiben, wenn Konflikte auftreten und der eine zum Beispiel mehr oder weniger Intimität möchte als der andere. 

Machen Sie sich in Ihrer Partnerschaft unabhängig von der Bewertung und der Bestätigung eines anderen Menschen. Die selbst-bestätigte Intimität kann ein Rettungsanker in der Krise werden, wenn jeder sich auf sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse besinnen kann. 

Körperliche Intimität:

  • Zärtlichkeit und Nähe: Körperliche Nähe und zärtliche Berührungen, wie Umarmungen, Küssen und Streicheln, vermitteln Liebe und Geborgenheit.
  • Sexuelle Intimität: Eine erfüllte Sexualität, die auf gegenseitigem Respekt und Lust basiert, ist ein wichtiger Bestandteil einer glücklichen Partnerschaft.
  • Experimentierfreudigkeit: Offenheit für Neues und die Bereitschaft, gemeinsam Grenzen zu erkunden, bereichern die sexuelle Beziehung.
  • Wechselwirkung zwischen verbaler und körperlicher Intimität:
  • Verbale Intimität schafft die Grundlage für körperliche Intimität.
  • Körperliche Intimität kann die verbale Intimität vertiefen.
  • Beide Formen der Intimität bedingen und verstärken einander.
  • Tipps für die Förderung von Intimität in der Partnerschaft:
  • Sich in richtiger Dosis Zeit füreinander nehmen: Regelmäßige Dates und gemeinsame Aktivitäten ohne Ablenkung durch Smartphone oder Fernsehen fördern die Intimität.
  • Offen und ehrlich kommunizieren: Über Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, auch wenn es unangenehm ist, stärkt das Vertrauen und die emotionale Verbindung.
  • Zärtlichkeit und Nähe zeigen: Einander berühren, küssen und umarmen, auch ohne sexuellen Hintergrund, fördert das Gefühl von Geborgenheit und Liebe.
  • Neues ausprobieren: Sexuelle Experimente und die Bereitschaft, neue Dinge auszuprobieren, bereichern die Beziehung und steigern die Lust.
  • Professionelle Unterstützung: Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Intimität in Ihrer Beziehung zu leben, kann eine Paartherapie wertvolle Hilfe bieten.

Fazit zum Thema verbale und körperlich Intimität in der Paarbeziehung

Verbale und körperliche Intimität sind zwei wichtige Säulen einer glücklichen und erfüllten Partnerschaft. Durch offene Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung und zärtliche Berührungen können Sie die Intimität in Ihrer Beziehung pflegen und vertiefen.

 

Titel der Seite: Verbale und körperlich Intimität in der Paarbeziehung

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