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Liebesarten Philia, Agape, Eros und Storge

Bedeutung und praktische Tipps für Ihre Beziehung.

Liebe ist eines der wichtigsten Themen im menschlichen Leben. Aber was bedeutet Liebe eigentlich? Und wie können wir sie besser verstehen und praktizieren? In diesem Artikel stelle ich Ihnen die vier Arten der Liebe vor, die die alten Griechen unterschieden haben: Philia, Agape, Eros und Storge. Sie erfahren, was jede dieser Liebesformen ausmacht, wie sie sich voneinander unterscheiden und wie Sie sie in Ihrem eigenen Leben anwenden können. Lesen Sie weiter und entdecken Sie die vielfältigen Facetten der Liebe! Versuchen Sie sich selbst einzuordnen. Vorab. Eine klare Abgrenzung der Liebesarten gibt es nicht. Meist ist eine Liebesart in Vordergrund, die zwei Flügel hat. 


Schon seit Urzeiten gibt es nicht „die Liebe“. Man unterteilte die Liebe in Beziehungen mit Bindung in vier Liebesarten.

Was hat das zu bedeuten: Sie bewegen sich in Ihrer Beziehung nie ausschließlich in einem der drei Bereiche. Es gibt vielmehr einen Schwerpunkt mit Aspekten der anderen beiden Bereiche und diese Schwerpunkte können sich auch verschieben. Es kommt darauf an zu wissen, was der momentane Schwerpunkt in der Liebesbeziehung ist, um sich darauf einstellen zu können.

Die vier Arten der Liebe: Philia, Agape, Eros und Storge – Bedeutung und Tipps

Liebe ist ein komplexes Gefühl, das sich auf verschiedene Weisen manifestieren kann. Die alten Griechen beschrieben vier Hauptarten der Liebe: Philia, Agape, Eros und Storge. Jede dieser Arten hat ihre eigene Bedeutung und kann in verschiedenen Beziehungen und Lebensbereichen eine Rolle spielen.

1. Philia: Die freundschaftliche Liebe

Philia beschreibt eine tiefe Zuneigung und gegenseitigen Respekt, die auf gemeinsamen Interessen, Werten und Erfahrungen basiert. Sie ist oft durch gegenseitiges Vertrauen, Loyalität und Unterstützung gekennzeichnet. Philia kann in Freundschaften, aber auch in langfristigen Partnerschaften und Ehen eine wichtige Rolle spielen.

Tipps für Philia:

  • Gemeinsamkeiten pflegen: Zeit mit gemeinsamen Aktivitäten verbringen und sich über gemeinsame Interessen austauschen.
  • Zuverlässigkeit und Unterstützung: Für den Partner da sein, wenn er Hilfe benötigt.
  • Ehrlichkeit und Respekt: Offen und ehrlich miteinander kommunizieren und die Meinung des anderen respektieren.

2. Agape: Die selbstlose Liebe

Agape beschreibt eine bedingungslose Liebe, die frei von Eigennutz und Erwartungen ist. Sie ist oft mit Mitgefühl, Empathie und dem Wunsch verbunden, anderen zu helfen. Agape kann in der Liebe zu Gott, der Familie, aber auch zu Fremden und Mitmenschen im Allgemeinen gelebt werden.

Tipps für Agape:

  • Mitgefühl und Empathie: Sich in die Lage des anderen hineinversetzen und seine Bedürfnisse verstehen.
  • Vergebung und Toleranz: Fehler und Schwächen des anderen akzeptieren und vergeben.
  • Helfen und Unterstützen: Sich aktiv für das Wohl des anderen einsetzen.

3. Eros: Die leidenschaftliche Liebe

Eros beschreibt die leidenschaftliche und romantische Liebe, die von starkem Verlangen und sexueller Anziehungskraft geprägt ist. Sie ist oft durch intensive Emotionen, Glücksgefühle und Schmetterlinge im Bauch gekennzeichnet. Eros kann in der Anfangsphase einer Beziehung eine große Rolle spielen, aber auch in langfristigen Beziehungen durch bewusste Bemühungen aufrechterhalten werden.

Tipps für Eros:

  • Romantik und Leidenschaft: Gemeinsame Aktivitäten und Momente der Zweisamkeit schaffen.
  • Kommunikation und Nähe: Offen über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche sprechen.
  • Körperliche Nähe und Zärtlichkeit: Den anderen berühren und ihm Liebe und Zuneigung zeigen.

4. Storge: Die familiäre Liebe

Storge beschreibt die natürliche und tiefe Liebe, die zwischen Eltern und Kindern, aber auch zwischen Geschwistern und anderen Familienmitgliedern besteht. Sie ist durch ein Gefühl von Vertrautheit, Geborgenheit und Zusammengehörigkeit gekennzeichnet. Storge kann im Laufe des Lebens durch gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen weiter gefestigt werden.

Tipps für Storge:

  • Zeit und Aufmerksamkeit: Sich Zeit füreinander nehmen und gemeinsame Aktivitäten unternehmen.
  • Vertrauen und Sicherheit: Ein Gefühl von Geborgenheit und Unterstützung vermitteln.
  • Gemeinsame Erinnerungen: Positive Momente und Erlebnisse schaffen, die die Verbindung stärken.

Zu beachten:

Die verschiedenen Arten der Liebe sind nicht immer klar voneinander abgegrenzt und können ineinanderfließen. In einer glücklichen und erfüllten Beziehung können verschiedene Liebesarten gleichzeitig gelebt werden. Es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse und die des Partners zu kennen und zu verstehen, um die verschiedenen Arten der Liebe in der Beziehung zu pflegen und zu stärken.

Zusätzliche Gedanken:

  • Liebe ist ein Prozess, der sich im Laufe der Zeit entwickelt und verändert.
  • Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Art der Liebe.
  • Wichtig ist, dass die Liebe auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Zuneigung basiert.

In diesem Sinne sollten wir die Vielfalt der Liebe verstehen und schätzen und aktiv an der Pflege und Stärkung der verschiedenen Liebesarten in unseren Beziehungen arbeiten.

Oft sind die Paare dann sogar entsetzt und fragen: „Soll dies denn heißen, wenn wir eine Paarbeziehung mit einem deutlich freundschaftlichen und/oder partnerschaftlichen Schwerpunkt haben, dass wir dann keine Leidenschaft und Begehren leben und erleben können?“

Ja, das heißt es. Das heißt aber nicht, dass keine Sexualität gelebt und erlebt werden kann. Sexualität ja, aber nicht mit dem heißen Begehren und der heißen Leidenschaft, wie bei den Paaren, die sich selten sehen und dann übereinander herfallen, oder wie sie zu Beginn einer Liebesbeziehung erlebt wird. Die Tatsache, dass man sich am Anfang fremd ist, weckt das Begehren und die Leidenschaft. Man befindet sich im Eroberungsmodus.

Klar und unmissverständlich: Alles in einer Beziehung haben zu wollen, geht nicht und wird auch nicht gehen. Also weg von dem Machbarkeitswahn, alles sei möglich, wenn man nur fest genug will. Die „Eier legende Wollmilchsau“ gibt es nicht. Kommen wir weg von der Erwartung, dass sich einer verändern muss, so wie es der andere sich vorstellt.

Noch eine Antwort auf eine oft gestellte Frage: Wenn der Eros in der Liebesbeziehung mit Bindung keine bedeutende Rolle (mehr) spielt, heißt es nicht, dass man sich das Fehlende im Außen holen oder eine offene Beziehung vereinbaren muss. Wenn einem die Beziehung, so wie sie sich aktuell darstellt, viel bedeutet, kann man auf diesen fehlenden Aspekt verzichten. Jeder entscheidet für sich, was ihm die Beziehung wert ist und worauf man verzichten kann und worauf nicht.

Ich kenne einen Fall, bei dem eine Seite der anderen Seite eröffnet, dass kein Interesse mehr an Sex besteht. Hier bin ich der Meinung, „wahre Liebe lässt frei“ und gibt dem Partner, der noch Sex erleben möchte, die Möglichkeit und die Freiheit, dies im Außen zu erleben. Es selbst nicht zu wollen und damit den Partner zu kastrieren, hat meiner Meinung nach nichts mit Liebe, sondern mit Besitzanspruch zu tun. Wobei es interessant wäre, zu erforschen, ob man wirklich Sex erleben oder begehrt werden will.

Wenn sich also bei einem Partner im Lauf der Beziehung hieran etwas ändert, lotet man gemeinsam aus, was und wie etwas in die Beziehung integriert werden kann.

Wir haben eine ideale Liebesbeziehung und gehen immer einen gemeinsamen Weg.

Ja, wir leben „Alles mit Einem, für immer“.

Ich möchte nicht ausschließen, dass es dies gibt. Nur kenne ich bisher kein Paar, das dieses Prinzip lebt. Wenn es dieses Paar geben würde, wäre es der Star in den Talkshows und in der Regenbogenpresse. Es gibt Paare, die eine sehr enge Beziehung führen und alles zusammen machen. Doch lebt dieses Paar, das eine sehr enge symbiotische Beziehung führt, noch dazu mit einer leidenschaftlichen Sexualität, tatsächlich? In vielen Hollywoodfilmen und sogar vor dem Traualtar wird propagiert, man gehe nun einen gemeinsamen Weg. Noch provokanter gesehen, bedeutet eine solche partnerschaftliche Verbindung dann so etwas wie ein „Aneinanderkleben“. Man bestreiche beide Seiten mit einem Tropfen Sekundenkleber, auf dass sie fest und untrennbar zusammenbleiben.

Für viele Liebespaare besteht die ideale Beziehung jedoch nicht darin, möglichst viel gemeinsam zu machen, sondern einander möglichst viele Freiräume zu lassen. In dieser Beziehung gibt es nicht einen, sondern drei Wege, die beschritten werden wollen. Jeder Partner behält dabei seine eigene Richtung bei. Beide gehen ihren vorherigen Lebensweg weiter, der sie auch auf den jetzt entstandenen dritten Lebensweg führte, der gemeinsam mit dem Partner beschritten wird. Eine Beziehung, in der das Paar niemals auch nur einen Schritt ohne den anderen tut, geht einen riskanten Weg. Diese Beziehung ist anfällig und zerbrechlich. Freiheit und Eigenständigkeit sind wichtige Standbeine in einer Beziehung.

Ich empfehle: Jeder sollte Zeit für sich haben, jeder sollte auch Zeit mit dem eigenen Geschlecht haben, und für Paare, die eine vertrauensvolle Beziehung haben, sollte auch Zeit mit dem anderen Geschlecht möglich sein. Wer sich mit anderen trifft, eigene Erfahrungen macht und etwas erlebt, ohne dass der Partner immer direkt danebensteht, bringt wichtige neue Anregungen und Gesprächsstoff in die Beziehung ein. Eigene Erlebnisse sind wie ein Motor, der die Beziehung in Gang hält.

Tatsächlich?

In vielen Hollywoodfilmen und sogar vor dem Traualtar wird propagiert, man gehe nun einen gemeinsamen Weg. Noch provokanter gesehen, bedeutet eine solche partnerschaftliche Verbindung dann so etwas wie ein „Aneinanderkleben“. Man bestreiche beide Seiten mit einem Tropfen Sekundenkleber, auf dass sie fest und untrennbar zusammenbleiben. Für viele Liebespaare besteht die ideale Beziehung jedoch nicht darin, möglichst viel gemeinsam zu machen, sondern einander möglichst viele Freiräume zu lassen. In dieser Beziehung gibt es nicht einen, sondern drei Wege, die beschritten werden wollen. Jeder Partner behält dabei seine eigene Richtung bei. Beide gehen ihren vorherigen Lebensweg weiter, der sie auch auf den jetzt entstandenen dritten Lebensweg führte, der gemeinsam mit dem Partner beschritten wird. Eine Beziehung, in der das Paar niemals auch nur einen Schritt ohne den anderen tut, geht einen riskanten Weg. Diese Beziehung ist anfällig und zerbrechlich. Freiheit und Eigenständigkeit sind wichtige Standbeine in einer Beziehung. Ich empfehle: Jeder sollte Zeit für sich haben, jeder sollte auch Zeit mit dem eigenen Geschlecht haben, und für Paare, die eine vertrauensvolle Beziehung haben, sollte auch Zeit mit dem anderen Geschlecht möglich sein. Wer sich mit anderen trifft, eigene Erfahrungen macht und etwas erlebt, ohne dass der Partner immer direkt danebensteht, bringt wichtige neue Anregungen und Gesprächsstoff in die Beziehung ein. Eigene Erlebnisse sind wie ein Motor, der die Beziehung in Gang hält.


Titel: Liebesarten, Philia, Agape, Eros und Storge - Untertitel: Bedeutung und praktische Tipps für Ihre Beziehung.

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